Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft mbH Stralsund
Einführung einer getrennten Kanalbenutzungsgebühr in der Hansestadt Stralsund
Projektlaufzeit: Juli 2008 - Dezember 2008
Kanalbenutzungsgebühr / Projektumfang:
- Erstellung einer Datenbank, stereoskopische Erfassung aller befestigten Flächen, Einteilung der Flächen nach Befestigungsart und Anschlussart
- Orthorektifizieren und Mosaikieren der Luftbilder (Erstellung von digitalen Orthofotokacheln)
- Verschneidung der ermittelten befestigten Flächen mit Flurstücken und Eigentümerinformationen aus ALK und ALB
- Zuordnung von Bescheidempfängeradressen aus Grundsteuer- und Kundendatenbanken
- Zusammenfassung räumlich angrenzender Flurstücke mit gleichen Eigentümern zu Grundbuchstücke
- Erstellung einer Übersichtskarte mit Detailplänen für alle öffentlichen befestigten Flächen und einer Liste als Grundlage für einen Nutzungsvertrag zwischen REWA und der Stadtverwaltung
- Erstellung und Versand der Erhebungsbögen mit Anschreiben, Flurkartenauszug inklusiv Darstellung aller befestigten Flächen und Ausfüllhilfe
- Beratung der Eigentümer der Grundstücke (Hotline und Sprechzeiten beim Auftraggeber), Auswertung der Eigentümerbefragung und Prüfung der Angaben sowie Bearbeitung von Widersprüchen erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber
- Vollständige schriftliche und digitale Archivierung aller versendeten und beantworteten Erhebungsbögen im pdf-Format in einer Datenbank (Technisches Informationssystem)
- Einpflege der Angaben aus den Rückläufen in die Datenbank (Flächengeometrien, Flächenbilanz, Befestigungsart, Zisterne etc.)
- Dokumentation
Abb.: Darstellung der aus den Orthofotos ermittelten befestigten und angeschlossenen Flächen, welche Grundlage für die Erhebungsbögen waren (rot + orange) / Nachführung der aus dem Rücklauf ermittelten tatsächlich angeschlossenen Flächen (grün) / Referenzkoordinate in der GIS-Karte zum entstandenen Vorgang mit der Option diesen direkt zu öffnen
Abb.: Direkter Sprung in den Vorgang des Technischen Informationssystems (TIS) aus der GIS-Karte. Abgelegt ist dort sowohl der versendetet Erhebungsbogen mit Kartenanhang im Original als auch der eingescannte Rücklauf mit den Angaben des Bürgers. Alle PDF-Dokumente werden binär in der Datenbank abgelegtliegt, d.h. Dateien können nicht versehentlich gelöscht oder verschoben werden; außerdem sind nachträgliche Manipulationen nicht mehr möglich.
Abb.: Während der Erfassung der PDF-Dokumente werden zusätzlich alle Informationen der Rückläufe vorgangsbezogen erfasst und als Sachdaten in der Datenbank abgelegt.
Abb.: Die vorgangsbezogenen Sachdaten aus den Rückläufen werden zudem ohne weiteren Erfassungsaufwand vom eingesetzten GIS angezeigt.
Projektleitung + Autor: Markus Hoffmann