Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft mbH Stralsund

Entwicklung eines Technischen Informationssystems zur Optimierung des Technischen Anlagenmanagements

Projektlaufzeit: 2006 - heute

Technisches Informationssystem (TIS) / Projekthintergrund:

Die Einführung des GIS ist bei der REWA GmbH abgeschlossen. Der Anlagenbestand mit seinen Grunddaten ist weitgehend erfasst und steht allen Abteilungen zur blattschnittfreien Lageplanerstellung zur Verfügung. Neben den Lageinformationen sind die wichtigsten Basisdaten wie z.B. Baujahr, Dimension, Bauabschnitt etc. verfügbar. Die Auskünfte sowohl für Kunden als auch für interne Zwecke haben eine neue Qualitätsstufe erreicht. Die Anwender im Unternehmen stellen nunmehr weitergehende Anforderungen an das GIS, z.B. zu den folgenden Themen:

  • Mobile Datennutzung bzw. –erfassung
  • Anbindung kaufmännischer Systeme (SAP, kVASy,…)
  • Hydraulische Berechnungen
  • Rohrschadensverwaltung
  • Löschwasserbereitstellung
  • Hausanschlusssperrungen
  • Brunnenkataster; Hydrantenkataster
  • Havarien/ Störungsmeldungen
  • Schadenskataster
  • Spülkataster
  • Sonderbauwerke
  • Indirekteinleiterkataster
  • Kleinkläranlagen

Das für die REWA im Aufbau befindliche Technische Informationssystem verbindet die Kernfunktionen des technischen Bereiches hinsichtlich Betriebsmittelinformation, Arbeitsplanung, Qualitätssicherung. Das TIS-Konzept beruht dabei zum einen auf dem Leitgedanken, Daten aus unterschiedlichen Datenbeständen zu integrieren, um eine globale Sicht auf die Daten zu erhalten und damit übergreifende Auswertungen zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen aber Daten, die für das operative Geschäft benötigt werden, von solchen Daten, die z.B. für Aufgaben des Berichtswesens, der Entscheidungsunterstützung, der Geschäftsanalyse sowie des Controllings verwendet werden, separiert werden.

Das TIS ist als web-Portal konzipert und ermöglicht den Nutzern, gezielt Informationen zu selektieren, z.B. Betriebsanweisung eines Abwasserpumpwerkes, Zählerdaten einer bestimmten Strasse, ohne direkt in das stammdatenführende Kernsystem (z.B. GIS, kVASy, ...) wechseln zu müssen.

Mehr Informationen und Live-Demo in Kürze. Nachfolgend schon einmal einige Bildschirmabzüge...

  

Abb. 1: Beispiel Sonderbauwerke Mischwasserspeicher. Sprungmarke im GIS (links) für die Verzweigung in das Technische Informationssystem (rechts).

 

 

Abb. 2: Beispiel Feuerlöschbereitstellung. Sprungmarke im GIS (links) für die Verzweigung in das Technische Informationssystem (rechts).

 

 

Abb. 3: Beispiel Trinkwasserschutzzonen. Sprungmarke im GIS (links) für die Verzweigung in das Technische Informationssystem (rechts).

  

Projektleitung + Autor: Markus Hoffmann

 

zurück zu ausgewählte Projekte...